Sonntag, 30. Oktober 2016

[Rezension] Die Blutschule




Die Blutschule
 - Max Rhode - Taschenbuch
Dieser Post könnte gegebenenfalls Spoiler beinhalten!





Titel: Die Blutschule
Autor: Max Rhode (S. Fitzek)
Seiten: 272 Seiten
Preis: 9,90€
Sprache: deustch 
Erscheinungsdatum: 08.10.2015

VerlagAmazonThalia








Klappentext

Eine unbewohnte Insel im Storkower See, eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer ...
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.



Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ... (Quelle: Klappentext)

Meine Meinung


Handlung
Nachdem die beiden Brüder von der Großstadt in ein kleines Örtchen ziehen, wissen sie noch nicht, dass sich ihr gesamtes Leben verändern wird. Der Vater der Brüder ist ein liebevoller Vater, der nur das Beste für seine Söhne will. Jedoch nach einem schrecklichen Vorfall mit Folgen verändert er sich - mutiert regelrecht. Er ist nicht mehr er selbst und das fällt der Familie natürlich auf. Auf einmal wird er handgreiflich und hat Pläne für seine Jungs. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug. Die Mutter ist zwar dagegen, kann aber nicht mehr für Simon und Mark tun. Nachdem sie auf einer Insel im Wald ankommen, beginnt das Grauen, und die beiden wünschten sich zurück nach Berlin, da wo Papa noch ein guter Papa war. Ein Vater, der seine Söhne niemals zwingen würde, jemandem Schaden zu zufügen. Doch so ein Vater ist er nun mal. Er bringt ihnen genau drei Fächer bei, die vollkommen absurd für normale Menschen bzw. Schüler und Lehrer sind. Ihre Aufgabe ist es Fallen aufzustellen, Opfer zu jagen und Menschen zu tun ... Wie die Brüder damit umgehen? So viel sei gesagt, es endet in einem schrecklichen Familiendrama. Und was sagt uns das? Selbst die nette Familie von nebenan, könnte ihre bösen Geheimnisse haben...

Verlauf
Anfangs habe ich ein vollkommen anderes Bild von der Geschichte gehabt. Alles war relativ friedlich bis sie in ihrem neuen Wohnort ankamen, wo sie auf die ersten Anwohner trafen. Jedoch habe ich mir noch nichts dabei gedacht, denn die Spannung muss sich ja bekanntlich aufbauen. Also habe ich weiter gelesen und musste feststellen, dass es sich leider an manch einer Stelle gezogen hat und die Spannung dann plötzlich da war, sich aber tatsächlich bis zum Schluss gehalten hat.

Charaktere 
Die Hauptpersonen sind hauptsächlich Simon und sein Vater, der mysteriöserweiße auf einmal zum Tyrann wird. Warum, wird durch die Nebenfigur, Sandy, ausgelöst, denn als Simon's Vater sie rettet, geht das Böse, was Sandy beherrschte, auf den liebevollen Familienvater über.  Zudem gibt es noch die Mutter und Mark, den anderen Bruder. 

Schreibstil
Was für mich sehr deutlich war, war dass man zwischen den Zeilen lesen konnte - Fitzek war am Werk. Mir hätte man verheimlichen können, dass Max Rhode bloß sein Pseudonym ist. Jedoch hätte ich sicherlich Vermutungen angestellt, dass mir jemand bekanntes eine Geschichte auftischt, in dem Stil Fitzeks. 
Also kurz gesagt - Herr Fitzek hatte seine Finger im Spiel.

Cover
Das Cover ist sehr düster und dunkel gehalten. Da man schon aus dem Titel entnehmen kann, dass es sich hierbei um eine Schule handelt, sieht man einen Tisch mit Stuhl. Wie die Modernste Einrichtung sieht es zwar nicht aus, aber der Tisch weist gewisse Kratzer auf. Zudem ist der Titel rot, was sozusagen das Blut zur Geltung bringen soll.

Fazit
Dieser Roman, geschrieben unter dem Pseudonym von Sebastian Fitzek, hat es mir wirklich angetan. Ich habe für mich beschlossen, dieses Buch im Herbst zu lesen, denn meiner Meinung nach passen Thriller und Fitzek perfekt in diese Jahreszeit. Trotz seiner kleinen Schwächen in den etwas ziehenden Situationen, kann ich für mich sagen, dass mir dieses Buch deutlich besser gefallen hat, als das Joshua Profil und voran es lag - ich weiß es nicht, aber es war viel spannender als sein Hauptakteur. Zudem ein sehr großes Lob, dass Sebastian Fitzek direkt zwei Bücher veröffentlicht hat, die stark zu einander passen, denn wem es nicht aufgefallen ist - Max Rhode ist der Protagonist in "das Joshua Profil".



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