Samstag, 26. August 2017

[Rezension] Das Scherbenhaus

 

Wie sagt man so schön "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen". Basierend auf dieses Sprichwort, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. 

Lest mehr zu meiner Meinung hier.

Der Inhalt hört sich zumindest vielversprechend an - 

Carla erhält seit Monaten anonyme Drohbriefe und wird von Angstattacken geplagt. Als sich die Chance ergibt, in ein hochmodernes Wohnhaus nach Berlin zu ziehen, freut sie sich auf den Neuanfang. In ihrem perfekt abgesicherten Smart Home und der enden Hausgemeinschaft fühlt sie sich beschützt. Doch dann gibt es immer mehr alarmierende Vorfälle, und Carla ahnt, dass der Feind gar nicht von außen kommt.
Er ist schon längst bei ihr... (Quelle: Klappentext)


Die Autorin des Buches ist Susanne Kliem, von der ich bislang noch kein Buch gelesen habe. "Das Scherbenhaus" erschien im carl´s books Verlag und hat 336 Seiten auf Lager. Es ist broschiert und kostet 14,99€. 

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen und am Ende war ich auch ziemlich enttäuscht. Doch die ersten Seiten waren viel versprechend und ich habe Potenzial gesehen, dass es vielleicht eins meiner Jahreshighlights werden könnte. Da lag ich echt daneben. 

Auf den ersten Seiten erfahren wir als Leser, dass Carla seit Monaten einen Stalker hat von dem sie Briefe und abscheuliche Bilder zugeschickt bekommt. 
Da kommt Ellens Anruf, Carlas Halbschwester, gerade richtig. Sie möchte, dass Carla nach Berlin kommt. Dort angekommen steht eine Art "Scherbenhaus" - 
Ein Haus nur aus Glas und dem neusten Schnickschnack an Technologie. Aus Handys wurden Smartphones und aus Häusern eben Smart Homes. Das "Smart Home" wurde von Ellen entworfen, denn sie ist leidenschaftliche Architektin, doch schnell merkt man, dass sie sich merkwürdig verhält und in sich verschlossen ist. 
Kurze Zeit später wird Ellens Leiche gefunden und jetzt liegt es an Carla herauszufinden, was genau passiert ist. Das "Safe Heaven", wie sich das Smart Home nennt, scheint gar nicht so "safe" zu sein, wie Carla vermutet...  

Es hätte so gut sein können, doch die Spannung fehlte mir persönlich zu oft. Schnell wurde klar, wer der Mörder und der Stalker vom Anfang ist. So leid es mir tut, habe ich gehofft, dass es ein Highlight wird. Doch mich konnte es überhaupt nicht überzeugen, manche Handlungsschritte konnte ich nicht nachvollziehen. Zum Ende hin war ich froh, dass ich es hinter mich gebracht habe. Doch begeistert war ich leider nicht. 

Grundidee - Super. 
Umsetzung - Naja.





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